Pro Mühlenfeld e.V.

Herzlich Willkommen zur Bürgerinitiative Pro Mühlenfeld e.V.

Das Mühlenfeld soll bebaut werden! Leider sehen die Planungen katastrophal aus. Die Baudichte, die Bauweise, das Missachten der Infrastruktur stehen im klaren Widerspruch zu einer vernünftigen Sichtweise. Wir, die Bürgerinitiative Pro Mühlenfeld e.V., setzen uns für eine sensible und vernünftige Bebauung ein.

Die Einwendungsfrist ist beendet. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

Wie können wir uns wehren?

Alle Bürger können gegen die Bebauungspläne eine Einwendung oder Stellungnahme an die zuständige Baubehörde richten, die von dieser bearbeitet und beantwortet werden muss. Diese Einwendungen müssen spätestens bis 1. März 2022 der Behörde vorliegen. Optimalerweise als Einschreiben mit Rückschein! Eingänge nach der Frist werden nicht mehr berücksichtigt!

Bitte helfen Sie, dass das Mühlenfeld vernünftig bebaut wird und geben Ihre Einwendung/ Stellungnahme ab. Umso mehr qualifizierte Einwendungen bei der Baubehörde eingehen, umso größer ist die Chance, dass diese die Bebauung einer weiteren Prüfung unterziehen muss.

Hier finden Sie alle Informationen, die Ihnen die Einwendung erleichtert:

Leitfaden zur Einwendung gegen die Bebauung des Mühlenfeld…

Unterstützen Sie uns!

… mit einem Förderbeitrag

Viel bewegt viel! Um eine konsequente Arbeit zu leisten, sind wir auf jeden Euro angewiesen. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit einem Förderbeitrag auf unser Vereinskonto:

Pro Mühlenfeld e.V.
Postbank
IBAN: DE89 1001 0010 0855 4491 28

Bitte berücksichtigen Sie: Wir sind kein gemeinnütziger Verein und können daher keine Zuwendungsbescheinigungen oder Spenden-Quittungen ausstellen.

Das Mühlenfeld

Das Mühlenfeld mit den bis heute landwirtschaftlich genutzten Äckern bildet zusammen mit der historischen Windmühle ein Ensemble, das als Wahrzeichen von Oberneuland angesehen wird.
Das Mühlenfeld liegt auf einer kleinen Erhebung innerhalb Oberneulands. Durch seine besondere Freifläche - früher von Eichen begrenzt - erzielte das Mühlenfeld während der vergangenen zwei Jahrhunderte einen besonderen Rang als Naherholungs-Gebiet von Bremen, sowie im norddeutschen Raum.

Das Mühlenfeld war seit Jahrzehnten für eine Bebauung vorgesehen. Jedoch: Die Eigentümer-Familien sperrten sich in der Vergangenheit gegen einen Verkauf und gegen eine Bebauung.

Eine Historische Betrachtung des Mühlenfeldes,
von Herrn Dr. Hans Hermann Meyer, Bremen:
„…wie gut sich’s hier seyn läßt.“

Das Mühlenfeld (Quelle: Radio Bremen)

Der Wohnbauflächenbericht der Freien Hansestadt Bremen 2017

Im April 2017 hat der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr den Bericht „Wohnbauflächen in Bremen bis 2020“ herausgegeben. In diesem Bericht wurde auch das Gebiet “Auf dem Mühlenfelde” nach der Bauleitplanung 2371 bewertet. Das Ergebnis sah eine Bebauung von max. 70 Wohneinheiten mit überwiegend Einfamilienhäusern vor.

Wohnbauflächenbericht (Quelle: SUBV „Wohnbauflächen in Bremen bis 2020)

Der erste katastrophale Bebauungsplan-Entwurf aus 2018

Nachdem nunmehr ein Verkauf des Areals an Bauträger erfolgt ist, soll die Bebauung seitens eines Investoren-Konsortiums (die Zuhause GmbH, eine Partnerschaft aus Gebr. Rausch Wohnbau und Müller & Bremermann) umgesetzt werden.

Es wird ein von Bauträgern optimierter Plan erstellt, der „Auf dem Mühlenfelde“ eine Bebauung von 240 Wohneinheiten vorsieht!

Bebauungsplan (Quelle: SUBV, Lorenzen Mayer Architekten)

Was ist katastrophal an diesem Bebauungsplan-Entwurf?

  1. Die hohe Baudichte
    Die geplante Baudichte von 240 Wohneinheiten ist fast viermal so hoch, wie die vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr erst vor einem Jahr ausgewiesene Baudichte von max. 70 Wohneinheiten.
  2. Der Schutz des Baudenkmals der Oberneulander Mühle wird kaum beachtet
    Geschützt durch das Denkmalschutzgesetz ist nicht nur die Mühle, sondern auch das Umfeld der Mühle in Verbindung mit einer breiten Sicht-Schneise zum Baudenkmal.
  3. Die mangelnde Infrastruktur
    Verkehr: Die Rockwinkeler Landstrasse steht bereits jetzt vor einem Verkehrs-Kollaps. Eine zwingende Erweiterung des ÖPNV wurde nicht berücksichtigt. Eine Anbindung der Anliegerstraße „Mühlenweg“ ist aufgrund der minimalen Straßenbreite nicht darstellbar.
    Bildung/Schulen: Schon jetzt sind nicht ausreichend Kindergarten- und KITA-Stellen vorhanden. Auch die Grundschule Oberneuland kann einen weiteren massiven Zuwachs nicht ausgleichen. Die ortsansässigen weiterführenden Schulen sind ausgelastet.

Die derzeitige Planung erzeugt eine weitere „nicht wiedergutzumachende” Bausünde!

Pro Mühlenfeld: Forderung nach moderater Bebauung!

Die Bürger-Initiative Pro Mühlenfeld e.V. fordert eine sensible und moderate Bebauung des Mühlenfeldes unter Wahrung des Orts-Charakters und der Umgebung, die der Würde der Mühle gerecht wird.