Pro Mühlenfeld e.V.

Herzlich Willkommen zur Bürgerinitiative Pro Mühlenfeld e.V.

Das Mühlenfeld soll bebaut werden! Leider sehen die Planungen katastrophal aus. Die Baudichte, die Bauweise, die Nichtberücksichtung der Infrastruktur stehen im klaren Widerspruch zu einer vernünftigen Sichtweise.
Wir, die Bürgerinitiative Pro Mühlenfeld e.V., setzen uns für eine sensible Bebauung ein.

Unterstützen Sie uns!

… mit einem Förderbeitrag

Viel bewegt viel! Um eine konsequente Arbeit zu leisten, sind wir auf jeden Euro angewiesen. Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit einem Förderbeitrag auf unser Vereinskonto:

Pro Mühlenfeld e.V.
Postbank
IBAN: DE89 1001 0010 0855 4491 28

Bitte berücksichtigen Sie: Wir sind kein gemeinnütziger Verein und können daher keine Zuwendungsbescheinigungen oder Spenden-Quittungen ausstellen.

… und unterzeichnen Sie noch heute!

Unterzeichnen Sie unsere Petition an Bürgermeister Carsten Sieling und Bausenator Joachim Lohse!

Klicken Sie einfach auf den nachfolgenden Link und Sie werden direkt auf die offizielle change.org Petitionsseite der Bürgerinitiative weitergeleitet:

https://chn.ge/2NtOSgC

Das Mühlenfeld

Das Mühlenfeld mit den bis heute landwirtschaftlich genutzten Äckern bildet zusammen mit der historischen Windmühle ein Ensemble, das als Wahrzeichen von Oberneuland angesehen wird.
Das Mühlenfeld liegt auf einer kleinen Erhebung innerhalb Oberneulands. Durch seine besondere Freifläche - früher von Eichen begrenzt - erzielte das Mühlenfeld während der vergangenen zwei Jahrhunderte einen besonderen Rang als Naherholungs-Gebiet von Bremen, sowie im norddeutschen Raum.

Das Mühlenfeld war seit Jahrzehnten für eine Bebauung vorgesehen. Jedoch: Die Eigentümer-Familien sperrten sich in der Vergangenheit gegen einen Verkauf und gegen eine Bebauung.

Eine Historische Betrachtung des Mühlenfeldes,
von Herrn Dr. Hans Hermann Meyer, Bremen:
„…wie gut sich’s hier seyn läßt.“

Das Mühlenfeld (Quelle: Radio Bremen)

Der Wohnbauflächenbericht der Freien Hansestadt Bremen

Im April 2017 hat der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr den Bericht „Wohnbauflächen in Bremen bis 2020“ herausgegeben. In diesem Bericht wurde auch das Gebiet “Auf dem Mühlenfelde” nach der Bauleitplanung 2371 bewertet. Das Ergebnis sah eine Bebauung von max. 70 Wohneinheiten mit überwiegend Einfamilienhäusern vor.

Wohnbauflächenbericht (Quelle: SUBV „Wohnbauflächen in Bremen bis 2020)

Der katastrophale Bebauungsplan-Entwurf

Nachdem nunmehr ein Verkauf des Areals an Bauträger erfolgt ist, soll die Bebauung seitens eines Investoren-Konsortiums (die Zuhause GmbH, eine Partnerschaft aus Gebr. Rausch Wohnbau und Müller & Bremermann) umgesetzt werden.

Es wird ein von Bauträgern optimierter Plan erstellt, der „Auf dem Mühlenfelde“ eine Bebauung von 240 Wohneinheiten vorsieht!

Bebauungsplan (Quelle: SUBV, Lorenzen Mayer Architekten)

Was ist katastrophal an diesem Bebauungsplan-Entwurf?

  1. Die hohe Baudichte
    Die geplante Baudichte von 240 Wohneinheiten ist fast viermal so hoch, wie die vom Senator für Umwelt, Bau und Verkehr erst vor einem Jahr ausgewiesene Baudichte von max. 70 Wohneinheiten.
  2. Der Schutz des Baudenkmals der Oberneulander Mühle wird kaum beachtet
    Geschützt durch das Denkmalschutzgesetz ist nicht nur die Mühle, sondern auch das Umfeld der Mühle in Verbindung mit einer breiten Sicht-Schneise zum Baudenkmal.
  3. Die mangelnde Infrastruktur
    Verkehr: Die Rockwinkeler Landstrasse steht bereits jetzt vor einem Verkehrs-Kollaps. Eine zwingende Erweiterung des ÖPNV wurde nicht berücksichtigt. Eine Anbindung der Anliegerstraße „Mühlenweg“ ist aufgrund der minimalen Straßenbreite nicht darstellbar.
    Bildung/Schulen: Schon jetzt sind nicht ausreichend Kindergarten- und KITA-Stellen vorhanden. Auch die Grundschule Oberneuland kann einen weiteren massiven Zuwachs nicht ausgleichen. Die ortsansässigen weiterführenden Schulen sind ausgelastet.

Die derzeitige Planung erzeugt eine weitere „nicht wiedergutzumachende” Bausünde!

Pro Mühlenfeld: Forderung nach moderater Bebauung!

Die Bürger-Initiative Pro Mühlenfeld e.V. fordert eine sensible und moderate Bebauung des Mühlenfeldes unter Wahrung des Orts-Charakters und der Umgebung, die der Würde der Mühle gerecht wird.